Prüfhinweis
Google-Bewertung durch ehemalige Mitarbeiter
Google führt Rezensionen aufgrund eines aktuellen oder früheren Beschäftigungsverhältnisses als Beispiel für einen Interessenkonflikt an. Daraus folgt nicht, dass jede Kritik einer früher beschäftigten Person automatisch gelöscht wird: Der genaue Inhalt, der Anlass und die aktuelle Richtlinie sind zu prüfen.
Trennen Sie in Ihrer Dokumentation die Tatsache eines Beschäftigungsverhältnisses von der Frage, ob der Beitrag eine echte Kundenerfahrung, einen Interessenkonflikt oder einen anderen Richtlinienpunkt betrifft.
Kostenlose Ersteinschätzung
Den Interessenkonflikt belegen
Sichern Sie den Beitrag und dokumentieren Sie ausschließlich belastbare Hinweise auf die frühere Beschäftigung. Falls mehrere mögliche Gründe bestehen – etwa zusätzlich eine persönliche Attacke oder eine überprüfbare Tatsachenbehauptung –, beschreiben Sie sie getrennt. Veröffentlichen Sie keine internen Personal- oder Leistungsdaten als Erwiderung.
Wählen Sie beim Melden die passendste Kategorie für Interessenkonflikte und benennen Sie den Zusammenhang knapp. Google entscheidet, ob die Rezension gegen seine Regeln verstößt. Ein Beschäftigungsverhältnis allein sagt noch nichts über eine gesonderte rechtliche Prüfung aus.
Nicht mit echter Kundenerfahrung verwechseln
Eine Person kann früher beschäftigt gewesen sein und zusätzlich Kundin oder Kunde sein. Prüfen Sie deshalb, ob die Rezension tatsächlich auf einer Kundenerfahrung beruht und was sie konkret bewertet. Vermeiden Sie pauschale Behauptungen über Rache oder Motive, wenn sie sich nicht belegen lassen.
Häufige Fragen
Wird jede Bewertung eines ehemaligen Mitarbeiters entfernt?
Nein. Google nennt Beschäftigungsverhältnisse als möglichen Interessenkonflikt, entscheidet aber nach dem konkreten Beitrag und der aktuellen Richtlinie.
Quellen und weiterführende Informationen